MEHR DATEN UND EINE LÄNGERE AUFZEICHNUNG BIETEN EINEN BESSEREN KONTEXT ZUR UNTERSTÜTZUNG BEI DER DIAGNOSE

Im Mittelpunkt des SPEAC® Systems steht die Analyse der sEMG-Aufzeichnung, die während Ihrer Überwachung stattfindet. Mit Ihren Daten kann Ihr Arzt Ihre Anfälle besser verstehen. All das wird für Ihren Arzt im SPEAC2ME™ Portal zusammengefasst. Es gibt vier Arten von Informationen, die Ihr Arzt über das Portal abrufen kann:

Oberflächen-Elektromyographie-Signal (sEMG):
Durch die Wiedergabe der Aktivierung des Motorcortex Ihres Gehirns kann das Signal über Ihren Bizeps mit unserem leichten, nicht-invasiven sEMG-Monitor aufgenommen werden. Motorische Ereignisse zeigen einzigartige Wellenformen, die durch eine Signalanalyse nachvollzogen werden können. Der Arzt kann die Ereignisse von Interesse sehen und dann bestimmen, ob es sich um ein epileptisch-motorisches Ereignis handelt oder nicht.

 Audio:
Das SPEAC System zeichnet die Audiodaten der erkannten Ereignisse auf. In Verbindung mit der sEMG-Aufnahme kann Ihr Arzt hören, was in diesem Moment passiert ist. Die Geräusche, die aufgrund eines GTC-Anfalls erzeugt wurden, sind bei der Ermittlung, um welche Art eines Ereignisses es sich handelt, sehr wichtig.


Postiktale Bewertung:
Die Sammlung einiger Schlüsselfaktoren über den Patienten während und unmittelbar nach dem Anfall kann den Ärzten wichtige Hinweise geben, welche Art eines Ereignisses aufgetreten ist. Die Anwendung der Laptop-Basisstation automatisiert die Erfassung dieser Informationen und stellt sie dem Arzt zusammen mit der sEMG-Wellenform- und Audioaufzeichnung zur Verfügung.


Anfall-Tagebuch:

Zusätzliche Einzelheiten zum Anfall sind für eine fundierte Diagnose unerlässlich. Indem Sie Ihr Anfalltagebuch nach angezeigten und nicht angezeigten Ereignissen auf dem neuesten Stand halten, helfen Sie Ihrem Arzt dabei, mehr über Ihre Anfallsmuster zu erfahren, was zu einer besseren Diagnose führen kann.