Team-Foto des leitenden Management-Teams von Brain Sentinel

Brain Sentinel | Leitendes Management Team

UNSERE GESCHICHTE – EIN PERSÖNLICHES ANLIEGEN

Unsere Geschichte beginnt mit einem kleinen Jungen, dem Enkel eines Visionärs des Gesundheitssystems. Die Ärzte konnten sich nicht erklären, warum und wie er plötzlich Anfälle entwickelte. Die Familie suchte nach Antworten. Sie fanden keine. In der Hoffnung, Hinweise oder Antworten im nächsten Anfall zu finden, verbrachte seine Mutter viele ängstliche Nächte damit, ihren Sohn beim Schlafen zu beobachten. Ihre Mühen waren vergeblich. Die Familie brachte unzählige Stunden damit zu, in Wartezimmern von Ärzten auf Antworten zu warten. Doch es gab keine. Die Familie nutzte die verfügbaren Technologien zur Erkennung von Anfällen ohne Erfolg. Nichts half. Es gab keine Antworten, keine Erleichterung und keine Kontrolle

Für den Großvater der Familie bestand schließlich kein Zweifel mehr daran, dass Hilfe für Ärzte und die betroffenen Patienten und Familien einen ganz neuen Ansatz erfordern. Gemeinsam mit Mike Girouard, dem President und CEO unseres Unternehmens, und Dr. José E. Cavazos, M.D., PhD, einem bekannten Epileptologen, gründete die Familie im Jahr 2009 das Unternehmen Brain Sentinel. Die primäre Aufgabe bestand darin, ein messbares und beobachtbares Signal zu ermitteln. In mehreren Jahren des Entwickelns und Testens gelang es Brain Sentinel, ein System zu entwickeln, das einen Biomarker für die Anfallsaktivität registriert und Erleichterung für hilfesuchende Familien ermöglicht. Im Februar 2017 wurde das SPEAC®-System von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) als erstes nicht auf EEG-Daten aufbauende, physiologische, signalbasierte System für die Anfallüberwachung zugelassen. Wir freuen uns, diese Technologie Familien zur Verfügung zu stellen, die bisher vergeblich nach Antworten gesucht haben.

Wir verstehen das Problem, denn es betrifft uns persönlich.

Erfolgreiche klinische Studien – das SPEAC®-System entsteht

Das wissenschaftliche Team von Brain Sentinel führte eine erste Studie in einer Epilepsie-Überwachungsstation (EMU, Epilepsy Monitoring Unit) durch. Dabei wurden die Ergebnisse, die mit dem SparkSense™-Algorithmus bei der Analyse der aufgezeichneten sEMG-Wellenlängen zur Erkennung von GTC-Anfällen ermittelt wurden, mit den Daten der als Goldstandard eingestuften Video-Elektroenzephalographie (vEEG) verglichen (Szabo, 2015). Die Ergebnisse zeigten, dass die Analyse des sEMG mit dem SparkSense™-Algorithmus im Vergleich zu vEEG zu 95 % spezifisch sind, was darauf hinweist, dass sEMG genau wiedergibt, was während eines Anfalls im Gehirn passiert.

Aufgrund dieser Ergebnisse begannen die Ingenieure mit der Entwicklung eines tragbaren Anfallüberwachungs- und Alarmgeräts. Das Ergebnis ist das SPEAC®-System. Anschließend wurde eine größere klinische FDA-Studie mit einer großen Patientenanzahl in elf EMUs durchgeführt, um die Wirksamkeit des SPEAC-Systems mithilfe eines aktiven sEMG-Monitors am Muskelbauch des Bizeps zu bestätigen.

Was als Projekt zur Entwicklung eines besseren tragbaren Geräts zur Erkennung von Anfällen für ein Kind begann, entwickelte sich zu einem hochentwickelten Anfallüberwachungs- und Alarmsystem, das bei der diagnostischen Charakterisierung von motorischen Anfällen helfen kann. Die Vielfalt und Qualität der vom SPEAC-System erfassten und analysierten Daten kann Ärzten wichtige Informationen liefern, die dabei helfen, Anfälle effektiver zu behandeln.

Weniger Sorgen – Anfallüberwachung, die Ihnen die Sorgen abnimmt

Patienten: Sie müssen sich weniger Sorgen machen, denn Sie wissen, dass Anfälle schnell erkannt werden und dass Ihre Pflegekraft bei einem GTC-Alarm sofort benachrichtigt wird.

Pflegekräfte: Sie haben weniger Sorgen, wenn die von Ihnen betreute Person durch das SPEAC-System überwacht wird, denn Sie wissen, dass Sie und der Arzt sofort Hilfe leisten können.

Ärzte: Sie haben weniger Sorgen, weil Sie auf Ihre klinischen Eindrücke und die Diagnose des Krankheitszustands Ihrer Patienten vertrauen können. Die wissenschaftlichen klinischen Daten des SPEAC-Systems helfen Ihnen, motorische Anfälle zu erkennen, zu verstehen und zu charakterisieren. Sie erhalten ein neues Diagnosetool, mit dem Sie die Behandlung der Anfälle Ihrer Patienten optimieren können.

Die sEMG-Forschung geht weiter

Entwicklung auf drei Schwerpunktbereiche:

  1. Genauere Analyse der verschiedenen Arten motorischer Anfälle
  2. Bewertung des Effekts von sEMG auf die diagnostische Entscheidungsfindung
  3. Quantifizierung der Gesundheits- und Kostenergebnisse